Die dynaklim-Plattform "Zivilgesellschaft, Partizipation"
Die dynaklim-Plattform „Zivilgesellschaft, Partizipation“ wird im Kontext der beiden Zukunftsworkshops zu Szenarien (März 2010) und Leitbildern (Oktober 2010) aufgebaut. Sie wird vom Wuppertal Institut in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e.V. (LAG 21) koordiniert.
Die Plattform ist dialogisch angelegt. Sie bezieht neben dem beruflichen ExpertInnenwissen auch das Alltags- und Erfahrungswissen der Teilnehmenden in hohem Maße ein. Aus der Zivilgesellschaft sind bzw. sollen beispielsweise vertreten sein: Kirchen (insbes. Eine-Welt-Perspektiven), Unternehmen aus dem Bereich Nachhaltige Ernährung und Erneuerbare Energien, VerbraucherInnen und Verbraucherzentralen aus der Projektregion, betroffene Bürgerinnen und Bürger, außerdem Akteure aus dem Bereich regionaler Klimabündnisse, Gewerkschaften, Umweltverbände, Bürgerinitiativen usw..
Im Projektprozess hat sich herausgestellt, dass es sinnvoll ist, die zivilgesellschaftliche mit der kommunalpolitischen Perspektive zu verknüpfen. Daher sitzen von Beginn an auch Vertreter und Vertreterinnen aus den Kommunen (v.a. Umweltämter) mit am Tisch.
Die Arbeitsweise hat im Jahr 2010 die Form zweier zweitägiger Workshops, zu denen die LAG 21 einlädt. Die Workshop haben drei Elemente: Ein thematischer Impuls vom Wuppertal Institut und der LAG 21, ein Impuls der Teilnehmenden aus ihrem eigenen Wissens- und Erfahrungskontext heraus sowie das gemeinsame Erarbeiten (von Szenarien bzw. einem Leitbild).
Die übergreifende Zielsetzung der Plattformarbeit besteht darin, bisher nicht repräsentierten zivilgesellschaftlichen Interessen ein Forum zum Kapazitätsaufbau und zur Integration in die laufenden Netzwerkbildungsprozesse in dynaklim anzubieten.
Dynamische Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels in der Emscher-Lippe-Region (Ruhrgebiet)
